Maschinenbau heute
Was wäre unsere Zivilisation ohne die heutigen Maschinen? Es gäbe keine Auto, keine Schiffe und keine Geräte um etwas Felder effektiv zu bearbeiten. Um all dies erschaffen zu können entwickelte sich mit der Zeit die heutige Ingenieurwissenschaft. Ein wichtiger Teil dieser Wissenschaft ist der Maschinenbau, beispielsweise der Bau einer Nähmaschine. Doch längst beschränkt sich dieser wichtige Teil nicht mehr nur auf den klassischen Bau von Maschinen, Motoren, Getrieben, etc. Längst haben sich viele spezifische Fachrichtungen aus entwickelt. B Werkstoffwissenschaft und Technische Mechanik). Die Werkstoffwissenschaft ist ein spezifischer Teil des Maschinenbau und gehört zur Materialwissenschaft. Ferner ist es ein Gebiet der oben genannten Ingenieurwissenschaft bei der mit Werkstoffkunde versucht wird anwendungsorientierte Beziehungen zwischen Eigenschaften und der Struktur von Werkstoffen herzustellen. Das Teilgebiet des Maschinenbau erfreut sich gegenwärtig bei Mann und Frau gleichermaßen großer Beliebtheit, denn es werden vermehrt nicht mehr nur männliche Maschinenbauer eingestellt oder ausgebildet.
Maschinenbau und technische Mechanik
Ein weiteres Teilgebiet ist die Technische Mechanik, deren wissenschaftliche Grundlage die klassische Mechanik ist. Zu den Aufgaben der Technischen Mechanik zählt die Bereitstellung theoretischer Berechnungsverfahren. Weitere Teilgebiete die sich herauskristallisiert haben, sind thermische Strömungsmaschinen, technische Thermodynamik, Produktionstechnik, Strömungsmechanik/Fluidmechanik, Meß- und Regelungstechnik, Mikrostrukturtechnik, Konstruktionstechnik, Kerntechnik und weitere Richtungen. Der Bau von Maschinen ist gerade in Deutschland eine sehr bedeutsame und führende Branche. Er liegt noch vor der Elektroindustrie und dem Straßenfahrzeugbau. Der Grund hierfür liegt vor allem darin, das es in Deutschland ein hohes Maß an Know-How gibt und deutsche Maschinen im Ausland ein sehr hohes Ansehen genießen. Die Erfolgsgeschichte geht besonders auf Johann von Zimmermann (1820 - 1901) zurück. Dieser hat im Jahre 1848 in Chemnitz die erste Fabrik in Deutschland zum Bau von Werkzeugmaschinen gründete. Dadurch wurde Chemnitz zur Geburtsstätte des deutschen Maschinenbaus und bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges zum bedeutendsten Maschinenbaustandort Deutschlands. Dass Maschinenbau demnach auch noch heute ein wichtiger Aspekt in Deutschland ist, sieht man beispielsweise daran, dass einige Faktoren zum Beispiel in kleinen Online Games wie Skyrama auftauchen und dort für einen gewissen Realismus sorgen.
Maschinenbau in der Zukunft
Mit mehr als 900.000 Beschäftigten in Deutschland und ungefähr 300.000 Beschäftigten im Ausland, wird ein Gesamtumsatz von etwa 130 Mrd. € erwirtschaftet. Vor allem der Bedarf der Industrie an neuen Mitarbeitern steigt stetig weiter. Aus diesem Grund benötigt man in Deutschland mehr und mehr gut Ausgebildete Ingenieure. Der Maschinenbau ist mit seinen etwa 6.600 Unternehmen mittelständisch/unternehmerisch geprägt. Dies kommt daher, das 95% aller Unternehmen unter 500 Beschäftige hat. Der Pro-Kopf-Umsatz im Maschinenbau beträgt rund 148.000 Euro. Zwischen den Jahren 2003 und 2006 war das Wachstum in dieser Branche außerordentlich hoch, wie das Statistisch Bundesamt meldete. Durch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise sollte sich dieses Wachstum jedoch abschwächen, da Gerade der Export für den Maschinenbau sehr wichtig ist. Dies sieht man besonders daran, das der deutsche Maschinenbau noch weit vor den USA der führende Anbieter im Welthandel ist. Der Anteil liegt bei etwa 11% gefolgt von China mit 8% und dahinter Frankreich mit ca. 7,7%. Es ist nicht von der Hand zu weisen, das der Maschinenbau für die Entwicklung der Kultur von großer Bedeutung ist und es wohl auch noch für eine lange Zeit bleiben wird.